Architektur, Szenografie

    Anita Doppmann – Roter Faden, 798 Meter

    Rot. Das Blut welches in unseren Adern fliesst ist rot. Blut ist das, was uns alle verbindet, was uns verwandt macht. Die 5 roten Fäden, die aus dem Boden wachsen, bilden den Stamm des Baumes. Sie sind fest mit dem Boden verwurzelt und beziehen ihre Nährstoffe aus ihm. Die Fäden pflanzen sich fort und verzweigen sich. Sie streben der energiespendenden Sonne entgegen. Der Stammbaum trägt immer Früchte. 

    Andreas Kunz – cutted tube

    Die Lüftungsrohre beinhalten je eine Lichtstimmung. Bei dem hängenden Lüftungs-rohr ist der Betrachter gebeten, dies zu betreten und sich vom restlichen Geschehen abzuwenden.Die Installation spielt mit der Thematik Licht, Raum und Projektionsfläche. Im Korridor wird die Funktion der Begehbarkeit bewusst eingeschränkt und eine Art Barrikade entsteht. Die Rohre tragen eine «Verwandtschaft» durch die Materialität, die 1:1 mit der der Architektur zusammenspielt. Wenn die Installation von Aussen betrachtet wird, werden die vier Etagen miteinander verbunden, in der Optik entsteht ein nahtloses Zusammenstossen.

  • Stephanie Schenk – coated

    Mich interessiert das Dazwischen von bereits im Raum vorhandenem Unter- oder Hintergrund und einer übergezogenen Schicht/Hülle. Mithilfe der Überzüge soll eine neue Materialwirkung entstehen und durch die bedeckte Scheibe wird die Lichtstimmung am Gangende verändert. Begrenzungen im Raum werden genutzt. Die kalten und warmen sowie hellen und dunklen Farben stehen im Kontrast zueinander. Unter Verwendung von Erdtönen wird ein Bezug zum Raum und der Umgebung geschaffen.

    Selin Trachsel – siebenundzwanzig mal achtzehn.

    Mein Projekt verbindet das Erdgeschoss und das Obergeschoss des Architekturbüros von Rolf Mühlethaler, in welchem ich die Lehre absolviere. Die interne Erschliessung, in Form einer Treppe, übernimmt nicht nur die Verbindung der Geschosse, sondern dient auch als Bücherregal und Ablagefläche für Architekturmodelle. Durch die richtige statische Dimensionierung der Regalböden und –wände, können die Treppenstufen, welche das Regal umfliessen, freischwebend ausgebildet werden. Durch das dunkle, leicht rötliche Holz und den konstruktivistischen Aufbau, integriert sich die Treppenbibliothek ideal in das Ensemble des Architekturbüros Mühlethaler.

    Pascal Hächler – Luftbrücke

    Der Helvetiaplatz ist einer der (Un-)Orte von Bern. Auf den ersten Blick dient er als Parkplatz und Verkehrsknotenpunkt, gleichzeitig ist er der Zugang zur Berner Museumsinsel. Die Kunsthalle, das Alpine Museum der Schweiz und das Bernische Historische Museum umrahmen den Platz. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Schützenmuseum, das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern sowie das Museum für Kommunikation. Durch eine visionäre Brückenverbindung zwischen den Museen wird der Museumsstandort Bern aufgewertet.

    Leonie Börlin & Fabio Ketterer – Waldmannsheil

    Eine Wand, aus welcher die Äste hervor zu wachsen scheinen. Der Standort der Wände ermöglicht es Betrachtern, sowohl von innen wie auch von aussen einen Blick auf unser Projekt zu erhaschen. Zudem wird eine spannende Atmosphäre erzeugt, wenn man als Betrachter durch den Gang schreitet.

    Claudia Meister – blindside

    Ein Projekt entsteht aus Visionen, Wünschen und Träumen, welche zu Papier gebracht werden müssen, um schliesslich realisiert werden zu können. In meinem Projekt «blindside» wiederspiegle ich nun die Realität in einer darüber gezogenen Planebene. Ein Projekt über zwei Räume, welches durch Klebeband zu einem Grundriss wurde.

    Anouk Straehl – atrium

    Mit Hilfe von künstlichen Materialien wie Plastik oder Glas und natürlichen Materialien wird ein spannender und harmonischer Kontrast erzeugt. Ein Kontrast, welcher in unserer heutigen Zeit immer häufiger anzutreffen ist, da wir aufgrund unserer immer dichter werdenden Lebensräume, Möglichkeiten finden werden und auch finden müssen, der Pflanze einen Raum zu schaffen, in der sie sich frei entfalten kann.

    Lukas Kobel & Rino Schläfli – watch me if you can

    Ich sehe alles. Ich sehe, auch wenn nichts da ist. Ich bin unvermeidlich. Ich bin

    rundum, auch bei dir. Du kennst mich nicht, ich sehe dich. Du bist da, ich fort.

    Mein Wissen ist unendlich, mein Können auch.

    Du bist beschränkt in deinem Dasein. Ich bin grenzenlos.

    Anja Käch – Fleischliches Verlangen

    Meine Arbeit befindet sich im Zwischenraum von peinlich berührtem Wegsehen

    und der Faszination für den menschlichen Körper.

    Durch organische, surreale und verspielte Details erhält dieser technische,

    perfekt durchorganisierte Raum eine komplett andere Bedeutung. Plötzlich

    spielt die Kontrolle über Stromleitungen, bei denen sowiso fast niemand versteht

    welcher Knopf und welches Rohr für was ist, eine sekundäre Rolle.

    Jesreel Minoletti – hang out

    Der Name hang out bedeutet soviel wie hinaushängen oder herumhängen. Ein Platz, um sich zu entspannen in der Natur, geschaffen aus der Natur. Zwischen den Bäumen und Baumkronen hängen und träumen. Ein Produkt, welches an die Baukunst der Natur angelehnt ist und eine Verbindung zwischen Mensch und Natur herstellt.

  • Tanja Küpfer – Break out

     

    Der Durchgang zur Aula wird mit Klebebandstreifen bespielt. Durch die runden Auskragungen bekommt der Raum eine neue Tiefenwirkung. Mit dem ökologischen Tesa-Klebeband wird der Begriff POP ein weiteres Mal aufgegriffen, denn ökologisches Denken wird in unserer Gesellschaft immer populärer.

     

    Rauminstallation Schulhaus GIBB, Tesa-Klebeband

    Luca Noélia Gruber – Le Lacet

     

    Hinter «Le Lacet» steht ein Konzept für ein modulares Ladenbausystem für einen Pop-Up-Sneakerstore. Dieses System erfüllt die Anforderungen eines Pop-Up Stores, da es leicht zu transportieren ist, jedem Raum angepasst werden kann und mit geringem finanziellen Aufwand verbunden ist. Mit der Europalette als Grundelement kann in jeder Lokalität eine Verkaufsfläche entstehen. Die wichtigsten Farben nebst Weiss sind Pink, Gelb und Grün. Es sind kräftige Farben welche alle eine wichtige Rolle im Store übernehmen. Sie werden die Kunden leiten und helfen den Store übersichtlich zu gestalten. Pink steht für «feminin», Grün für «maskulin» und Gelb für «unisex». So werden beispielsweise Männerschuhe auf einem grünen Warenträger stehen.

     

    Inszenierung zu Ladenbaukonzept

    Vanessa Schaller – Grand Place

     

    Freiburg ist eine Stadt, die durch die große Anzahl von Studierenden lebt. Sie brauchen Platz zum Wohnen und Lernen. Jedoch fehlt es an öffentlichen Plätzen, die das Lernen angenehmer machen können. Meine Idee basiert darauf, für die Stadt und seine Studenten einen neu konzipierten „Lernplatz“ im Grünen zu schaffen. Im Zentrum meines Projektes steht das Zusammenspiel von Gebäude und Wasser.

     

    Architektur, Modell und Pläne

    Noah Tyrell – PatchWood & StickWork

     

    Stäbe aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Dimensionen wurden an beiden Enden mit Magneten versehen. Die Nutzung der magnetischen Haftkraft erlaubt einen schnellen und praktischen Aufbau. Spielerisch oder zweckmässig lassen sich die Stäbe zu etwas Neuem kombinieren, das sich durch eine Vielfalt an Möglichkeiten in Form und Funktion auszeichnet. Ein Kurzfilm in zusammengeschnittenen Sequenzen begleitet das Projekt.

    Recha Hiller – Materielle Verschiebung

     

    Durch Verschiebung von Materialien wird ein Raum in seiner optischen Wirkung verändert. Objekte werden vom Natürlichen gelöst und ins Surreale umgewandelt.

    Karin Willibald – zusammengesetzt

     

    Unter der Treppe, ein Raum und doch kein Raum. Ein Kollateralschaden,

    im Dienste der Menschen. Die Veränderung

    des Bodens beeinflusst

    das gesamte Raumgefüge. Der

    wahrnehmbare Bereich dehnt

    sich aus. Der Boden wird zur

    Leinwand, auf die niemand

    mehr treten möchte.

    Die reale Installation befindet

    sich unter der Haupttreppe

    des IET Gebäudes. In

    der Broschüre, welche in der

    Aula aufliegt, werden verschiedene

    Variationen meiner

    Arbeit aufgezeigt. Einen

    anderen Blickwinkel ermöglichen

    grossformatige Drucke

    an der Wand im Erdgeschoss

    des BMS Gebäudes.

    Michaela Wolf – Quadri

     

    Ein Zusammenspiel von Licht und Klebeband entwickelt sich zu einem Patchwork

    der etwas anderen Art. Passend zu der Architektur integriert sich die von mir

    angewendete Technik im Raum.

    Tobias Furter – Wuhr

     

    „Architektur zu erschaffen, welche Fluss, Platz und Mensch miteinander verbindet, liegt in der Einfachheit.“

    Der Wuhrplatz liegt im Herzen von Langenthal. An ihm fliesst die Langete vorbei. 2011 wurde der Wuhrplatz vom Parkplatz zum „Dorfplatz“ umfunktioniert. An die Langete wurde ein Pavillon gestellt. Dieser Entwurf ersetzt ihn. Der architektonische Eingriff überzeugt durch Einfachheit und Präzision. Die Langete steht im Zentrum des Projektes. 

    Marina Mischler – Point de vue

     

    Zweidimensionale Kreise werden an Wände, Säulen und Treppen projiziert, um Fläche in den Raum zu bringen. Nur von einem Punkt aus sind die Figuren in ihrer ursprünglichen Form zu erkennen. Jeder andere Blickpunkt ermöglicht eine neue Perspektive und es erinnert nur wenig an den originalen Kreis.

    Einzelteile fügen sich zu einem Ganzen zusammen.

    Schwarze Folie als Blickfang und als Kontrast zum weissen Raum. 

    Andreas Michel – Floating Home & Port

    Die Kanalerweiterung in Interlaken soll durch einen modernen Hafen und dazugehörige Hausboote wiederbelebt werden. Holz überzeugt durch seine Natürlichkeit und integriert sich perfekt in die Umgebung. Die horizontale Aussenschalung verstärkt den Charakter des Bootes und bietet den Bewohnern Privatsphäre. Die transparente Bauweise sorgt für viel natürliches Licht und schafft eine angenehme Atmosphäre. Der neue Hafen bietet Platz für 6 Hausboote und passt sich in seiner Form den Booten an.

    Carol Ast – Alpenflug

    Mein Held ist zwar kein Mensch, er verfügt aber trotzdem über aussergewöhnliche Kräfte- er gibt einem das Gefühl zu schweben und lässt einen über die Walliser-Alpen schweifen...Der Hotelkomplex, der zwischen Tannen, Wanderwegen, See, Skipisten und Snowpark angesiedelt ist, zeichnet sich durch die in sich optimierten Apartment-Boxen aus, welche eine geringe Fläche an grünem Boden beanspruchen und in einer heldenhaften Geschwindigkeit aufgebaut sind.

     

    Architektur, Modell und Skizzen

     

    Julia Kraushaar – Emma

    Es geht um die Erinnerungen an eine wunderbare Frau, meine Urgrossmutter, meine Heldin. Ihr Lachen, ihre Stimme, ihre aufgeweckten Augen und ihre fröhliche Art begleiten mich auf meinem Lebensweg, seit ich sie kenne. Diese Momente der Erinnerung, die oft in Bruchstücken erscheinen, sind auf kreisförmigen Papieren zeichnerisch festgehalten. Die restlichen Bilder verschwinden hinter Plexigläsern, die mit verschiedenen Abständen zur Wand stehen und somit jeder Zeichnung eine andere Wirkung geben.

    Bildarbeit, Zeichnungen, Texte, Glas, Plexiglas, Masse divers

    Melanie Hauswirth – Ausgesetzt im Schnee

     

    In einer Höhe von 3`000 M.ü.M, auf dem Glacier des Diablerets, entstehen neue Unterkünfte und dies in unmittelbarer Nähe zur vorhandenen Bergstation, welche vom Star-Architekten Mario Botta entworfen wurde. Das Bauvorhaben bereichert das touristische Angebot der Region und bietet Gästen, welche absolute Ruhe und Erholung suchen eine willkommene Abwechslung zur klassischen Hotellerie. Das Projekt ist , da es aus kleinen Elementen besteht, ausbaufähig und könnte zusätzlichen mit Infrastrukturen wie Wellness, Konferenz und Schulungesräumen ergänzt werden.

    Nur Helden überleben mit Genuss auf einer Höhe von 3`000 M.ü.M

    Noelle Frautschi – the third wing

    Die Air Glacier ist eine Heldin der Lüfte. Das 10-köpfige Team rettet mit ihren Helikoptern Menschenleben, hilft Bauern bei der Versorung ihrer Alpen und ist der Helfer , wo es eilt und keine Zufahrt besteht. Die Piloten, die Helikoptermechaniker und Rettungshelfer sind bis heute in den alten Militärhangars in Saanen stationiert. Diese Bauten sind in einem renovationsbedürftigen Zustand ohne Annehmlichkeiten. Architektonisch sind die Hangars spannend und bestehend eine Herausforderung. Es entsteht eine Addition eines ausragenden Körpers, welche der Architektur entgegenwirkt. Dort werden Büro- und Aufenthaltsräume untergebracht. Der Neu-/ Umbau soll dem Air Glacier Team auf praktischerweise im Alltag aushelfen und ihnen bessere Umstände bieten.

    Architektur, CAD, Modell im MST: 1:100, Renderings

    Clint Blaser – Botellón

    Als Botellón (span. «grosse Flasche») wird in Spanien der Trend Jugendlicher und junger Erwachsener bezeichnet, die sich vornehmlich an den
    Wochenenden mit selbstgemixten Drinks aus 1,5 Literflaschen zum gemeinsamen Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen versammeln.
    Aus eben diesen Flaschen, die sonst als Müll wahrgenommen werden, entsteht eine Installation, die den Raum einbezieht und neu gestaltet. Der Durchgang wirkt optisch und akustisch auf den Betrachter.
     

    Nicolas Baumann – On the other side

     

    Die Gegenüberstellung zweier Kuben ergibt das «geteilte Wohnen». Auch wenn die zwei gegenüberliegenden Räume nur wenig Einblick zulassen, entsteht ein vis-à-vis zwischen diesen Innenräumen. Zwischen den Gebäudeflügeln liegt der Innenhof. Da das Volumen des Aussenraumes ähnliche Ausmasse hat wie die angrenzenden Innenräume, entsteht auch hier ein vis-à-vis. Der Eingangsbereich lebt durch strikte Symmetrie. Hier trennen sich die Wege und begegnen sich wieder im zweigeschossigen Flur.

     

    Mattia Mariotto – Cell

     

    Das erste physische vis-à-vis, welches das Leben formt, ist wohl die Zelle, die sich zu teilen beginnt. Durch Zellhaufen bilden sich ganze Organismen mit einer klaren Architektur. Die Strukturen der Zellen sind bis in den Makrobereich immer wieder erkennbar, wobei nichts dem Zufall überlassen ist. Durch die Idee eine Stadt zu schaffen, an der im-mer weiter gebaut wer-den kann, entstanden diese Wohnsiedlungen.

     

    Lorenz Koller – Sinwel

    In die bestehende Häuserreihe wird eine neue moderne Interpretation eines Studentenheimes gebaut. Von Luxuszimmern bis zu Platzsparvarianten werden die Bedürfnisse der Studenten aufgenommen und umgesetzt. Auf vier Geschossebenen werden die verschiedensten Zimmer angeboten.

     

  • Claudia Meister – Begegnungen

    Den Wert einer Begegnung erfährt man oft nicht im Augenblick der Begegnung,

    sondern in der Zeit danach.“ -Klaus Huber

    Der Vorraum bildet den Eingang zur Berufsschule, welcher ein Ort der Begegnung

    verkörpert. Ich hielt 3 bestimmte Schüler auf und habe ihre Umrisslinien

    auf die Wand übertragen. Durch dieses einfrieren eines bestimmten Momentes

    erschuf ich ein Bild, welches vorbeigehende Menschen zum innehalten und

    betrachten animieren soll.

    Klebeband auf Wand

    Leonie Wegmüller – Zeitwandel

    Ein denkmalgeschütztes Gebäude verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart.

    In meiner Arbeit zeige ich anhand der Piktogramme auf den Toilettentüren

    wie sich das Neue ganz selbstverständlich um das Alte fügt und wie das Alte

    ganz selbstverständlich im Neuen seinen Platz einnimmt.

    Installation, Folienplott, ca. 90 x 70 cm

    Rino Schälfli – Bowns and Edges

     

    Kanten und Ecken, gross und rauh, alt und doch modern, so die Gewerblich-

    Industrielle Berufsschule Bern. Was wenn man dieses radikal eckige Gebäude,

    mit Lichtbögen und Formen in eine andere Sichtweise stellt?

     

     

    Fotografie, Langzeitbelichtung / Nikon D800E, Drohne, Taschenlampe, Squeasy

    Masse Bild - 120cm x 300cm

     

    Veronique Haug – Lichtobjekt

    Das Material der Papiertasche ist leicht, günstig, reproduzierbar, funktional, faltbar und lichtdurchlässig. Sieht man zuerst nur den nützlichen Altagsgegenstand, entdeckt man durch genaus Hinsehen die zusammengeklebt Stellen der Papiertaschen. Besonders auffallend sind die Formen, welche durch den hell - dunkel Kontrast beim Boden der Tasche entsteht. Durch das multiplizieren und das Zusammensetzen der einzelnen Teile entsteht ein neues Objekt. Es schwebt in der Luft und suggeriert ein Gefühl von sanften Wellen. Mit seiner Leichtigkeit scheint es einfach da zu sein, im Raum wo es hingehört.

    Anna Aebersold – Imitation

     

    Durch die Ableitung der Form des Papiertragtaschenhenkels entsteht eine grafische Arbeit. Die entstandenen Formen ähneln einem Parkettbodenmuster. Ein klassischer Parkettboden ist symmetrisch und wiederholt sich, damit ein ruhiges Bild entsteht. Meine Umsetzung ist sehr frei in der Skalierung und die einzige Wiederholung ist die Form in sich. Das Malerband-Muster findet sich teilweise auf dem Boden, wo es zum Schwarz einen hohen Kontrast bildet und teilweise auf der weissen Wand, wo es nur diskret sichtbar ist.

    Installation, Malerband auf Boden und Wand aufgeklebt und zugeschnitten.

    Léa Aeberhard – Zerquetschte Luft

    Papiertüten, ein alltäglicher Gegenstand. Hier werden sie von der Luft zerquetscht und von Draht zusammengezogen. Die übliche Form wird durchbrochen. Die Gestaltung erstreckt sich über vier Etagen und zwei Fensterbreiten. Papiertüten schweben in der Luft, integriert ins Schulgebäude. Von der Anordnung her sieht es aus, als ob die Tüten langsam zu Boden sinken. 

    Szenografie, Papiertragtaschen mit Draht befestigt, 13200 x 4300x 400 mm

    Pascal Knapp – Passarelle Lorraine

    Passarelle Lorraine 

    Ein Brückenkörper, meine Interpretation der Tragtasche in der Architektur. Im Bezug auf Beschaffenheit und Konstruktion geprägt durch die Umgebung, behält dieses Projekt seine Zweckdienlichkeit. Der Transport steht im Zentrum. Nicht wie bei der Tragtasche befördert sich der Inhalt von selbst während das  Medium lokal und statisch bleibt. Der Standort spiegelt die Notwendigkeit. Die Einfachheit bleibt.