Grafikdesign, Illustration

    Charline Giebel – dualité

    Der Kern jeder Semiotik ist das Zeichen. Das Zeichen selbst ist eine Fusion von Form und Bedeutung. Der Ursprung von Zeichen ist in sozialen Handlungen zu finden. Individuen vertreten oder erstellen – beeinflusst durch soziale Geschichte, Ursprung und Kultur, wie auch durch Verwendung bereits konstituierter Zeichen – bestehende oder neue Zeichen. Eine der Grundlagen der Kommunikation.

    Für die vorliegende Arbeit habe ich mich intensiv mit der französischen Sprache und deren Ethymologie befasst. Der Schwerpunkt liegt bei der Dualität französischer Begriffe, denen wir oft begegnen, jedoch kaum wahrnehmen. Das Resultat liegt als Büchlein vor, das die Welten der sprachlichen Kommunikation und der Grafik vereint. 

    Camille Fröhlich – Familieschluch

    Der Weihnachtsabend dümpelt sprachinhaltlich an seichter Oberfläche, die Themenfelder weiten sich kaum über Job und Ferien hinaus. Die Stimmung heiter aber nicht ehrlich, die Gespräche wohl gesucht, aber selten gefunden, man ist zusammen und doch für sich. Aus dieser Erfahrung heraus ist ein Spiel entstanden, das sich mit diesem „Fremd-Sein“ in den eigenen Reihen beschäftigt. Die Spieler kriechen dabei durch einen Familienschlauch der anderen Art und lernen sich dabei von einer ganz neuen Seite kennen. Sind sehr spiessige Verwandte in der Runde, so macht un Himmels Willen eine (weitere) Flasche Rotwein auf, denn die Fragen können unbequem werden!

    Sandro Ramseier – Gaias Gericht

    Es verstummt der monotone Maschinenlärm, es zerbersten die grauen Betonfassaden, es zerfällt die trostlose Systemwelt. Bunte Blumen schiessen empor, stattliche Bäume entwachsen den Trümmern, es grünt in frühlingshaftem Treiben. Gaia richtet ihren widerspenstigen Zögling.

    Astrid Stalder – below

    Mein verstorbener Großvater war Kunstmaler und hat sich dem Impressionismus verschrieben. Er mochte es sehr, Landschaftsmotive zu malen. Noch bevor er ein Gemälde beenden konnte, sah er bereits das nächste Sujet und begann ein neues Bild. So sind relativ viele unvollendete Gemälde entstanden, von denen ich mir ein paar geschnappt habe und quasi als Hintergrund für meine grafischen Zeichnungen verwendet habe. Durch die schwarzen und weißen Elemente entsteht ein interessanter Kontrast zu den bunten Landschaften darunter.

    Nadine Fankhauser – Familienporträt

    Unser Wissen über die Familie bildet sich über Jahre, sie immer wieder aufs Neue kennenzulernen ist ein Privileg. Das Verbinden ihrer im Gesicht befindenden Muttermale half mir, von meinen Verwandten ein abstraktes Bild zu zeichnen, sie in einem anderen Kontext kennenzulernen. In der jeweiligen Lieblingsfarbe der Verwandten habe ich die Formen übereinandergelegt. Entstanden ist ein abstraktes Familienporträt.

    Nicola Rossi – Perestio

     «Kein Ding wird verwandt, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert.»


    Lartin Mutter Kind

    Cécile Mächler – Connection

    Connection ist eine abstrakt-surreal angehauchte Illustrationsarbeit, die sich mit dem Thema Seelenverwandtschaft auseinandersetzt. Besonders beeinflusst wurde diese Arbeit durch meine Freunde im Ausland und meine Fernbeziehung. Ich wollte diese subtilen Gefühle einfangen, die uns mit Menschen verbinden. Die Illustrationen stehen jeweils paarweise in Bezug zueinander und bilden erst dann ein grosses Ganzes. Mit dem bewussten Abstand zwischen ihnen wollte ich demonstrieren, wie Gefühle nicht abhängig von Nähe sind. Elektronische Geräte dienen zur Überbrückung der Distanz und sind als Elemente in einigen Bildern wiederzufinden. 

    Jan Stöckli – swArt

    Swart ist der plattdeutsche Begriff für schwarz. Die Bilder sind sowohl formal als auch thematisch miteinander verwandt. Die Themenbereiche der Bilder sind Gesellschaft, Glaube, Mensch und Erinnerungen. 

    Livia Kauer – plakativ

    Ein Sammelsurium an verschiedenen Ideen, Ansätzen und Ausführungen von Plakaten und Plakatreihen, unter dem Titel plakativ (= auf Wirkung bedacht; einprägsam). Bei den verschiedenen Gestaltungen wurden unterschiedliche Entscheidungen getroffen zu Farbigkeit, Typografie, Bildwelt und Branding-Elementen. Das Erscheinungsbild des Corner Colleges hebt sich durch ein markantes Grafik-Element und vielseitige Adaptionsmöglichkeiten ab.

    Jan Müller – Elseja

    Ein Märchenwald? Ein Portal in eine andere Welt?

    Elseja bezeichnet sechs grafische Wesen, Kreaturen geformt aus Gegenständen dreier Geschwister. Sie stehen im Mittelpunkt, werfen ihre persönlichen Objekte in den Kessel. Durch die Kombinationen der Farben und Formen entstehen Maschinen, Geister oder undefinierbare Gestalten.

    Ruben Stauffer – Momentum

    Mit der Absicht eine Momentaufnahme unserer Beziehung in Bezug auf die gemeinsame kreative Arbeit zu erfassen, erstellte ich eine Zeitung. Da Zeitungen sinnbildlich für Momentaufnahmen stehen, ist dieses Medium ideal. Um eine Basis für die kreative Arbeit zu bauen beschloss ich, gemeinsam mit meiner Schwester Salome, einen Poetry Slam zu schreiben. 

    Der Slam und die Zeitung sind zwei eigenständige Arbeiten, welche sich in der Zeitung vereinen und eine Momentaufnahme unseres Daseins erzeugt.

    Nicté Miranda – Bananenfisch

    Es gibt viele «zwischen». Doch am meisten hat mich beim Zeichnen der Unterschied zwischen surreal und irreal beschäftigt. Surreal meint, dass etwas  scheinbar nicht existiert. Surrealismus entspringt einer verfremdenden Phantasie oder einem Traum des Künstlers. Irreal dagegen meint, dass etwas schlicht und ergreifend nicht existieren kann. Ich vermische in meinen Bildern beide Begriffe und verbildliche das Unterbewusste und das Unmögliche.

    Veronique Wyssen – Abendspaziergang an einem Sonntag oder die Unsichtbarkeit von Fensterglas

    Fasziniert hat mich die dünne Glasschicht, die mich trennt von den Wohnungen und Leben fremder Menschen. Das dünne Fensterglas gibt uns Sicherheit von der Aussenwelt. In den Räumen unserer Wohnungen bewegen wir uns frei und nennen es unser Privates. Dass man von aussen Einblick in die Privatsphäre erhaschen könnte, ist uns nicht immer bewusst. Genau das hat mich zu meiner Fotoserie bewogen, in der jeweils ein kleiner Ausschnitt fremder Wohnungen zu sehen ist. Um die Fantasie anzuregen, habe ich mich entschieden, Ausschnitte einzufangen, die nicht zuviel verraten. Der Betrachter soll sich seine eigene Geschichte über die Bewohner ausdenken.

    Patricia Gabriel – Polyphonie

    «Polyphonie» kommt aus dem musikalischen Bereich und bedeutet so viel wie «mehrstimmig». Bei diesem Projekt bezieht sich das auf die Überlagerungen der geschlossenen Punzen und der Konturen einzelner Buchstaben. Durch das Verändern des Schriftschnittes (Regular, Bold, Italic) verändert sich die Punze und die Kontur, obwohl der Buchstabe immer derselbe bleibt. In einem zweiten Schritt wurden drei Punzenformen und Konturen der einen Schrift über drei Punzenformen und Konturen einer anderen Schrift gelegt, um die Grenzen der Mehrstimmigkeit und der Überlagerung weiter auszuloten. 

    Ramona Rieder – Kopflos

    Die verschiedenen Bewegungen beim Ausziehen haben mich fasziniert. Es ist so etwas Alltägliches und niemand macht sich Gedanken darüber. Doch als ich Fotos von ausziehenden Menschen gemacht habe, fand ich die Formen, welche entstanden sind sehr interessant. Auch das Fallen der Kleidungsstücke und die Falten haben mein Projekt stark geprägt. Ich ent- schied mich, kopflose Körper zu erstellen, damit sich der Betrachter völlig auf das Geschehnis des Ausziehen konzentrieren kann.

    Michelle Lüthi – Juxtaposition

    Eine Juxtaposition (von lat. iuxta «dicht daneben», «nebenan» und Position «Lage», «Stellung») bedeutet eine enge Nachbarschaft, zum Beispiel Zweier Befindlichkeiten wie «Liebe und Leid».zwischen hoch und tief. Durch das Transparentpapier ist nur das blaue sichtbar, das rote,(was meist die Gedanken oder wünsche sind) wird nur ohne Folie sichtbar.

    Timo Reber – shape medium

    Das Thema «Zwischen» findet sich in meiner Arbeit in der Komposition des Buchstabens. Aus der verschobenen Anordnung drei gleichen Buchstaben entsteht eine Schnittmenge, welche den neuen Buchstaben meiner Schrift «shape» bildet. 

    Marcella Boschung – Wunderland

    Die einzigartige Geschichte von Alice im Wunderland lässt die Grenze zwischen

    den Gegensätzen verwischen. Man wird auf eine Reise mitgenommen und auf

    einmal schwebt man zwischen Traum und Wirklichkeit, Realität und Einbildung,

    Klarheit und Wahnsinn, Logik und Irrsinn, Lüge und Wahrheit, Furcht und Mut.

    Meine Arbeit besteht aus Illustrationen zur Geschichte, die ich mit Fineliner

    zeichne, digital bearbeite und schliesslich in einem Buch zusammenführe.

    So möchte ich einen Einblick in meine eigene Vorstellung vom Wunderland

    gewähren und zum Verweilen und Träumen einladen.

    Samuel Santschi – Bethlehem ungemalt

    In dem Moment, in dem sich unsere Wahrnehmung durch einen Sonnenstrahl auf einer

    Fassade verändert und sich die einfarbige Fassade plötzlich in ganz vielen Graustufen

    präsentiert, beginnt sich die ungemalte Landschaft zu wandeln und der kleinstmögliche

    Eingriff wird für einen kurzen Moment greifbar.

    Es ist eine Arbeit entstanden, die nicht nur versucht, meine jetzige unsichtbare Landschaft

    abzubilden, sondern sich mit meiner eigenen biographischen Landschaft auseinandersetzt

    - Von der Wohnung im 17. Stock über die Lifthalle bis hin zu den verschiedenen

    Orten in Bethlehem und der Bushaltestelle, an der ich fast jeden Tag

    warte.Viele Zwischenräume, die man anders verstehen kann.

    Anja Wullschläger – STROKES

     

    Das Thema POP ist sehr weitgreifend und für einen Grafikfan eine wahre Fundgrube. Ich wollte etwas mit Form und Farbe realisieren, welches an POP erinnert, aber nicht wirklich durch und durch POP ist.

    Es war sehr spannend zu zu erkennen, wann die Form in die Silhouette übergeht. Die einerseits düstere Gestaltung, mit den grellen schön gesättigten Farben ist für das Auge besser anzusehen, als eine Farbexplosion, wie es im POP-Bereich normalerweise üblich ist. Welche Form hier aber gezeigt wird, soll der Betrachter selber herausfinden.

     

    Plakate, 3er Reihe Grafik, A0

    Benjamin Massa – Notorius.

     

    In meinem Projekt habe ich mich mit notorisch populären Persönlichkeiten befasst, also Personen, welche durch negative Taten bekannt wurden. Verkörpert werden diese durch diverse Diktatoren. Es beschäftigt mich, dass diese in gewissen Regionen noch immer populär sind und eine Frau hatten, die sie liebte und unterstützte. Da wir diese Geliebten meistens nicht kennen, wirken sie auf Bildern unschuldig, obwohl sie meiner Meinung nach gleichzustellen sind.

     

    Reihe von Anaglyphen-Gemälden, Acryl auf HDM-Platten, 50 x 60 cm

    Karen Trachsel – Vollbart

     

    Die nachgezeichneten Bärte zeigen einen großen Unterschied zum natürlichen Bart. Die scheinbar ungelenkten Striche bilden sich zu einem plastisch wirkenden Gesamtbild. Mit den nachgezeichneten Abbildungen der Bärte werden die Unterschiede deutlicher. Jeder Bart zeigt eine einzigartige Form und Struktur. Wenn nur ein kleiner Teil der entstandenen Struktur beobachtet wird, wird wohl kaum ein Bart in Betracht gezogen. Es erinnert an ein zersplittertes Glas. Erst in der fertigen Zusammensetzung und der sichtbaren Silhouette wird es erkannt.

     

    Illustration, Transparentpapier, 594mm x 841mm

    Thierry Bongard – Pop-it's

     

    Als Hommage an Musiker, die zum grossen Teil den Soundtrack meines Lebens prägen (ausser vielleicht Heino), porträtierte ich sie auf gelbe Post-It‘s. Das Ziel war nicht eine möglichst realitätsnahe Darstellung der Personen, sondern sie in einem Anlauf reduziert, mit ihren wichtigsten Merkmalen festzuhalten.Ganz nach dem Grundsatz „Quantität statt Qualität“, der in den letzten Jahrzehnten in der Popkultur Einhalt gefunden hat, soll die Arbeit mehr durch die Menge, als durch die Qualität der einzelnen Porträts bestechen. Die Post-It‘s als Zeichengrund, das Wegwerfprodukt schlechthin, sollen diesen Aspekt unterstützen

     

    Illustration, Fineliner auf 7.6 x 7.6 cm Post-It‘s

    Vanessa Facklam – Manga

     

    POP ist ein sehr umfangreicher Begriff. Um mich in diesem Thema zurechtzufinden, habe ich mich der japanischen Popkultur, speziell der Manga zugewandt. Ein japanischer Comicstil, der in Europa immer bekannter wird. Mit Hilfe meiner Mitschüler als Motivsujets, entwarf ich von jedem einzelnen verschiedene Fantasy-Charaktere, wie sie in einem Manga vorkommen könnten.

     

    Illustration, Computer

    Lea Bapst – Musicals

     

    Durch gemalte Portraits verschiedener Künstler des Expressionismus entstand eine Plakatserie zu fiktiven Musicalaufführungen. Musicals, welche uns bekannt sind und somit ein Stück Popkultur verkörpern.

     

    Fotografie, Bodypainting, Typografie

    Stefanie Zimmermann – Radikal

     

    Sommerzeit – Festivalzeit. Doch schon lange geht es nicht mehr nur um die Musik. Alle Acts auf einem Plakat zu platzieren ist eine grosse Herausforderung und heute nicht mehr nötig. Schliesslich veröffentlichen alle OpenAirs ihre Bands auf Facebook, Twitter oder ihrer Webseite. Mit dem QR-Code kann man diese beiden Medien verbinden. Durch radikales Reduzieren von Informationen entsteht eine neue Wirkung und man kann mit auffallenden Farben spielen, ohne dass das Plakat zu u?berladen wirkt. Mit Flyern, Festival Guides und Festivaldosen wird das minimale Konzept weitergefu?hrt.

     

    Plakat (A0), Flyer (A5), Festival Guide (130x190mm), Festivaldosen (0.5 l)

    Sebastian Wyss – Drug!Drug!Drug!

     

    Popkulturelle Phänomene kommen und gehen, werden modisch oder entwickeln sich zu Mainstream. Ob die Hippie-Zeit, die Elektroavantgardismen von Kraftwerk, die 69er-Bewegung, der Swing, die Punks oder die Literatur der 60er-Jahre – sie alle definieren sich durch mehrere ethische, kulturelle oder gesellschaftliche Motive. Sowohl die Zeit wie auch die Kultur verändert sich, was bleibt sind Anhänger, Idole, Verehrer, Statussymbole und Erinnerungen. Ein Thema, welches sich wie ein Band durch die verschiedenen Kulturen hindurchzieht sind die Drogen. Von Kult zu Kult verschieden, sind sie jedoch nie verschwunden. Dieses Projekt widmet sich all den heimlichen Idolen, Mythen und Massenphänomenen der Popkultur in den letzten Jahrzehnten.

     

    30 Magazine à 210 x 310mm

    Tabea Andres – Wir sind Patchwork

    Mama, Papa und Kinder im Einfamilienhaus, das kennen wir. Aber kann es auch anders sein ?

    Können verschiedene Menschen gemeinsam für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sein  und den Lebensraum gemeinschaftlich nutzen ?

    Meine Kindheit verbrachte ich in einer Wohngemeinschaft, in der vier Familien mit der Idee lebten, als grosses funktionierendes Patchwork den Alltag zu leben. Im Lerchenboden war Jede und Jeder ein Individuum und und doch Teil eines grossen Ganzen. Eine Arbeit über Wohnvorstellungen und gelebte Utopien, mit Fragen an ehemalige und momentane BewohnerInnen

    Florian Zimmermann – Kollektiv

     

    Eine Kollektion von Werken deren Einzelteile nicht individuell

    Hervorstechen sollten, sondern als Gesamtheit zu verstehen sind.  

    Jens Feller – Seevolution

     

    Die Bilder zeigen verschiedenste Kreaturen aus den Ozeanen dieser Welt. Sie existieren jedoch nicht in dieser Form und sind lediglich das Abbild einer Vorstellung. 

    Das Thema Patchwork wurde bei dieser Arbeit auf die Natur und ihre Launen übertragen, um aufzuzeigen, wie so etwas aussehen könnte.

    Was würde wohl geschehen wenn man bestimmte Tierarten miteinander kreuzen würde? Womöglich würden sie aussehen, wie die dargestellten Tiere.

    Die Arbeit ist begrenzt auf Meereslebewesen um eine gewisse Gemeinsamkeit zu schaffen.

    Lara Schüpbach – Eine Klasse

     

    Die BMST 2B wird anhand eines Fragebogens zu verschiedenen Themen interviewt.

    Mit dem Fokus auf das Detail wurde daraus eine Broschüre mit Kinderbuch-Charakter

    erstellt.

    Bettina Aeberhard – Beziehungen

     

    Ein Projekt über den Mensch und seine Sehnsüchte. Das Haus als Basis um sich zurückzuziehen, der Garten im Kontrast dazu sich auszutauschen. Grenzen werden erkannt und überschritten.

    Durch Linoleum entstehen grafische, schlichte Drucke. Eine eigene Übersetzung des Hauses wird vermittelt.

  • Joel Anderegg – BMST2A

     

    Jeder Mensch ist für sich ein Individuum mit seinen Eigenheiten, die ihn ausmachen. Nimmt man jedes dieser Individuen und stellt sie zu einer Gruppe zusammen, so entsteht Patchwork. Es wurde die Gruppe Menschen genommen, welche mir momentan am nächsten steht, mit welcher ich am meisten Zeit verbringe: meine Klasse.

    Eine grafische Darstellung von jedem Einzelnen.

    Susanne Weber – Die Zeitung über uns

     

    Wir. Die BMST2A.

    Eine Zeitung über unsere Klasse, den Zusammenhalt zwischen uns.

    Zwischen Text und Bild. Zwischen Schwarz und Weiss. Die Regeln gebrochen und trotzdem harmonierend im Gesamtbild.

    Laura Keller – PWK

     

    Das Branding des fiktiven Grafikateliers Patchwork kommt in einer frischen

    Form daher. Das zusammenfügen des neongelben und des kartonartigem Papier zeigt die einerseits moderne und genaue Art, sowie das einzigartige und
    persönliche im Handgemachten. Ein Branding hat die Aufgabe, ein Unternehmen bestmöglich zu präsentieren und in Erinnerung zu bleiben. 

    Michael Siegenthaler – ARS VITAE EVOLUTIONARIS

    Mit meinem Projekt wollte ich in doppelter Hinsicht ein Patchwork schaffen.

    Erstens bei jeder individuellen Zeichnung als Patchwork von Formen.

    Zweitens sollte das Büchlein nachher einer Illustrierten Enzyklopädie gleichen, welche viele verschiedene Dinge (hier mein Versuch einer Evolution) in eine kompakte Form bringt.

    Bei der Arbeit half mir mein Interesse für die Pflanzenwelt und ihre Entstehungsgeschichte.

    Julia Huber – Patchwork Edition

     

    Ein Magazin, welches das Patchwork-Thema durch das -Zusammenspiel von Typografie und Bild, sowie digitalem und -analogen Arbeiten und den Materialien aufgreift.

    Das Format ist handlich und ermöglicht einen guten Überblick über die Doppelseiten.

    Durch den schmutzigen, abgenutzten Effekt wird eine Spannung erzeugt, die mit den verspielten Buchstaben noch verstärkt wird.

    Die verschiedenen Artikel im Inhalt beziehen sich auch auf das Patchwork-Thema und werden jeweils durch ein Bild eingeleitet.

    Adrian Schär – Helden

     

    Es entstanden Helden, welche ich in unterschiedlichen Altersstufen bewunderte. Einige von ihnen bewundere ich noch heute. In einer zunehmend digitalen Welt bediene ich mich bewusst analoger Techniken, aber nicht herkömmlicher. Ich gehe noch weiter und benutze anstelle eines Pinsels eine Leimtube, die ich mit Acryllack gefüllt habe. Durch das Material und die Struktur der Farbe entsteht ein Charme, der mit einer Computerillustration nie erreicht werden könnte. Die Bilder sind wie meine Erinnerungen an die Helden; roh und ein bisschen abgenutzt.

    Philipp Feusi – Trumpf der Tiere

     

    Bei der Assoziation mit Helden stehen für mich die Tiere im Vordergrund. Das Projekt soll die heldenhafte Eigenschaft der Tiere hervorheben. Die Umsetzung ist reduziert und kontrastiert um die Botschaft klarer zu übermitteln. Eine Inspiration war der renommierte Berner Grafiker Claude Kuhn.

    3 Plakate A0

     

    Angela Pfister – Melancholie

    Die Projektidee spielt mit dem Aspekt der «Melancholie». Grund dafür ist der Überfluss an fadenscheinigen und billigen Massengütern. Sie rufen negative Gefühle hervor, was auf das gemüt schlägt. 

    In einer sachlichen und von unmittelbarem Realismus geprägten Bildsprache werden absurde Kurzgeschichten in Einzelbildern erzählt. Dabei wird Alltägliches zwischen Melancholie und Komik gestellt.

    Mathias Adam – Tischlein deck dich

    Ein gutbürgerliches, altes Beistelltischlein mit Zeitungsablage aus massivem und lackiertem Holz und mit abgerundeten Kanten, wird in verschiedene Situationen und Umgebungen gestellt, in welche es wohl nicht gehört. Zusätze wie Eisenstange, Schweinekopf oder Axt verwirren. Das biedere, im Brockenhaus erstandene Möbelstück, wird zum Fantasie beflügelnden Objekt.

    Michel Weber – Struktur

    Der Grundgedanke, dass «Billig gleich Abfall gleich Plastik» ist, begleitete mich durch den ganzen Arbeitsprozess. Zu Beginn in Form eines «Abfallsackes», anschliessend nur noch in Form von einem «kleinen Plastiksack». Die zerknitterte Oberfächenstruktur des Sackes als formale Ausgangslage, bot zahlreiche Möglichkeiten weitere grafische Formexperimente durchzuführen.

    Sereina Jung – Billig

    Das Stichwort «billig» wird meist für billige Waren und ihre allgegenwärtige Werbung gebraucht. Dies hat dazu geführt, dass sich eine gedankliche Verbindung in unseren Köpfen festgesetzt hat:Damit etwas billig ist, muss immer etwas darunter leiden: Form unvollendet, Farben grell, Material billig bis brüchig, in Südostasien produziert.
    Unter dem Wort «billig» wird also im allgemeinen nichts Gutes verstanden.
     

    Andrea Möhl – Unabhängig

    Jeder dieser Menschen ist einzigartig. Eines haben sie gemeinsam: Sie alle leben mit minimalen finanziellen Mitteln. Eine fünfteilige Porträtserie von autonomen Persönlichkeiten im Alter zwischen 23 und 43 Jahren.

    Doreen Schmid – Imitation

    Die Prospekte der Billigdiscounter dienten als erste Inspiration. Ausgewählte Objekte wurden in Grafik übertragen und anschliessend mit meinem Körper auf einfachste Art dargestellt.
     

    Elisabeth Zahler – Bruchstücke

    Wir erfanden Bachbettläufe, sprangen in Pfützen, schnitten Grimassen und die Haare meines Bruders. Ab und zu stolpere ich über ein Bild, über ein Gefühl. Ich sehe mich im Garten suchen, rieche die feuchten Hände meines Grossvaters oder erinnere mich vage an die Blumentapete meiner Grossmutter.Bilder aus einem Fotoalbum der Kindheit konfrontieren mich mit mir, wie ich war. Lange wurden sie aufbewahrt, verpackt in staubigem Karton, nun werden sie behutsam hervorgeholt und zum Leben erweckt. 

     

    Nora Bratschi – belanglos

    Oberflächlich und inhaltslos. Das Verhalten unserer Gesellschaft ist oft absurd und belanglos, wie die einzelnen Botschaften auf dem WC Papier.

    Thomas Gerber – Der Zitronenfalter

    Der Zitronenfalter ist ein Manifest der Konfrontation mit dem Thema vis-à-vis, er entbehrt jeglicher Struktur, redaktionellen Anteil sucht man vergebens. Er verspottet die klassische Zeitung, die Texte sind ein Produkt des Zufalls, das Abbild eines vom kreativen Denkprozess zermarterten Gehirns.

     

    Leonie Wegmüller – Zeitwandel

    Ein denkmalgeschütztes Gebäude verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart.

    In meiner Arbeit zeige ich anhand der Piktogramme auf den Toilettentüren

    wie sich das Neue ganz selbstverständlich um das Alte fügt und wie das Alte

    ganz selbstverständlich im Neuen seinen Platz einnimmt.

    Installation, Folienplott, ca. 90 x 70 cm

    Philippe Gobeli – G I B B

    Befasst man sich eine Zeit mit einem Gebäude und dessen Architektur wird einem bewusst, wie viel Raum ein solcher Bau für sich beansprucht. Diese Räumlichkeiten haben mich von Anfang an sehr interessiert. Fotografisch wurden spannende Bildausschnitte gewählt, um eben diesen Raum zu visualisieren und später grafisch umzusetzen. Dabei ist eine achtteilige Bildserie von Gibb Gebäude entstanden, bei dem je zwei Bilder gegenübergestellt werden. Verschiedene Nuancen mehrerer Farben treffen aneinander, ähnlich einem Kristall.

    Aline Muntwiler – Werkzeugwand

    Ich habe mir zum Ziel genommen, die Fläche der grauen Pinnwand farbig zu gestalten. Meine Inspiration habe ich mir bei den verschiedenen Berufen, die an der Gibb angeboten werden, geholt. Verschiedene Berufsarten habe ich stellvertretend mit gängigen Symbolen / Piktogrammen dargestellt. 

    Bei der Farbwahl habe ich mich durch das Blau/Grün alter Legierungen und von Farbanstrichen von Werkzeugen und Maschinen beeinflussen lassen. 

    Die Anordnung der Symbole habe ich in einer strengen Form gehalten und eine Logik in der Abfolge gesucht.

     

    Grafik, Illustrator / Papier, 166.5 x 31.0 cm

     

    Tabea Schär – Material Stein

     

    Inspiriert von den Steinen beim Eingang bin ich auf die Suche nach anderen Steinen/Materialien im Gebäude gegangen. Dadurch habe ich die Böden genauer betrachtet. Ich habe Fotos gemacht und diese dann zeichnerisch umgesetzt. Entstanden ist eine Sammulung verschiedenster Zeichnungen in unterschiedlichen Techniken. 

    Tusche, Acryl, Bleistift, Gouache, Aquarell auf Papier, Masse A3, A4, A6 

    Marcella Boschung – lucid fantasy

    Wenn man den Begriff „Aktsaal“ hört, beginnen die Gedanken sofort zu kreisen.

    Man stellt sich vor, wie Leute ungekleidet posieren und somit ihre persönlichste, verletzlichste Seite der Aussenwelt präsentieren um künstlerisch verewigt zu werden. Wer sind diese Menschen?

    Um diesen Gedankengang zu verbildlichen habe ich den Aktsaal in zwei Fotografien festgehalten. Die darauf gezeichneten weissen Linien deuten Körper an, die zeigen, wie die Fantasie einen förmlich leeren Raum füllen kann.

    Fotografie / Illustration, 2 x A3 (42 cm x 29.7 cm)

     

     

    Thierry Bongart – Tiertaschen

    Papiertaschen werden zum Leben erweckt: Drei ausgewählte Tiere -Königskobra, Lemur und Oktopus- werden in Realgrösse schwarzweiss auf die Papiertragtasche gezeichnet. Die Illustration bezieht alle vier Flächen der Tasche mit ein. Die Extremitäten der Tiere werden so platziert, dass sie die Funktion des Henkels übernehmen. 

    3 Papiertragtaschen, Zeichnung mit Fineliner

    Nadine Fankhauser – Écrire & dessiner

    Eine Papiertasche transportiert alltägliche wie exotische Objekte gleichermassen. Kaum von den Strassen der Stadt wegzudenken, begegnen wir ihr öfter, als sie wahrgenommen wird. Das Notizbuch saugt, ohne zu werten, Gedanken in sich auf. Transportiert eben jene, solch alltägliche wie exotische Dinge, transformiert in zwei Dimensionen. Die Hu?lle folgt ihr sogleich. Zerknu?llt fotografiert, vektorisiert. Beraubt der Funktion, findet die Papiertasche ihre Aufgabe: Begradigen stumpfer Spitzen, entrissen trennenden nassen Blätter, schwitzender Hände schu?tzend.

    Martin Luder – Faule Säcke

    Mehrere Papiertragtaschen, die schwarz-weiss auf Papier gezeichnet sind. Die Papiertragtaschen sind auf ihre Merkmale grafisch reduziert. 

    Zeichnung, Filzstift auf Papier 4 x A2

    Vanessa Facklam – Wie sie leibt und lebt

    Die Strapazen, durch die eine Tragtasche muss, werden zeichnerisch dargestellt. Ob bis obenhin gefüllt, zusammengedrückt oder gerissen. Anhand einfacher und schnell gezogener Linien wird der eintönigen Tasche Leben eingehaucht.

    Zeichnungen, Pinsel/Filzstift, 42 x 59,4 cm

  • Till Horvath – Hoppla

    Der Papiersack ist im Fokus, die Person unscheinbar. Sie ist Jedermann. 

    Wut. Zeitstress. Foodwaste. Moralisches Dilemma. Eigenverschulden?

     

  • Rachel Bühler – Taschenecho

    Eine Tasche wird getragen. Dieses Prinzip interessiert mich. Man trägt nicht nur die Tasche, sondern auch deren Inhalt. Mit dem foto stelle ich eine leichte Tasche dar, die man bis ins Unendliche tragen könnte. Die Ursprungsform der Tasche wurde nicht verändert.

    Das Endprodukt ist die Tasche und nicht die Fotografie der Tasche der Tasche der Tasche ..., so dass sie ihre Funktion nicht verliert. Ich habe immer das gleiche Fotot verwendet und es im Verhältnis zur Tasche passend verkleinert.

    Juliette Berger – Mah Meh in meiner Tasche

    Es ist schon spät. Nach der Arbeit. Wir sind müde. Das kennen wir doch alle... Und dann muss man noch etwas zum Essen einkaufen, es fehlt an guten Ideen oder wir erinnern uns nicht an alle nötigen Zutaten.

    Das lange Suchen können Sie sich ersparen! Wählen Sie eines der Gerichte aus, der Einkaufszettel liegt bereit! Kochen Sie zuhause in kurzer Zeit ein gutes, einfaches Menu.