Filme, Animation

  • Tanay Sirin – Moments of Failure

    MOMENTS OF FAILURE illustriert das Misslingen und zeigt unbedeutende, alltägliche Momente,

    die das menschliche Versagen auf liebenswürdige Weise darstellen.

    Die Animation fasziniert als Mischform zwischen bildender Kunst und Film. Einzelbilder werden

    zu dynamischen Bewegungen und rücken durch ihre Einfachheit und Klarheit die Aussagen 

    verständlich und humorvoll ins Zentrum.

  • Aline Blatter – Sache mache

    Unsere Gesellschaft gewöhnte sich an einen Standard, der uns Bequemlichkeit

    erlaubt. Wir werden täglich von materiellen, kleinen Helfern unterstützt,

    nehmen aber deren Unterstützung kaum wahr. Erst wenn sie uns fehlen,

    wird uns bewusst, wie sehr wir uns auf sie verlassen.

    Ich verzichte auf vier Küchenhilfen und versuche, diese mit dem

    ältesten Werkzeug, das uns zur Verfügung steht, zu kompensieren.

    Mit dem menschlichen Körper.

    Refael Blatt – Fail Animations

    Was mich am Thema «Fail» interessiert? Es sind auf jeden Fall nicht die Leute, denen Missgeschicke passieren oder die Katzen, die es nicht schaffen, von A nach B zu springen. Es sind auch nicht die Sportler, Musiker, Politiker oder unsere eigenen Freunde, welche in ihrem Fachgebiet das Ziel lachhaft verfehlen. Das Resultat interessiert mich nicht. Es ist der kurze Moment davor, der Moment vor dem eigentlichen Fail. Es ist diese Spannung zwischen der Erwartung auf Erfolg und der darauffolgenden Erkenntnis, ihn verfehlt zu haben.

    Mit meinen sechs Animationen habe ich probiert, grafisch eine Zielverfehlung zu inszenieren. Diese soll jedoch nicht auf den ersten Blick erkennbar sein, sondern erst auf eine überraschende Art und Weise zum Vorschein kommen.

    Aron Bernet – Failing Mirror

     

    Ein Spiegel mit Licht bestrahlen. Nichts ist darauf sichtbar. Dadurch, dass ich den Spiegel als Projektionsfläche nutze, spiegelt sich die Projektion in den Raum. Durch die fehlerhafte Nutzung entsteht ein völlig neues Prinzip der Projektion. Die Installation lässt erahnen, dass die Spiegel früher an der Wand gehangen haben, herunter gefallen und zerbrochen sind. Durch den Bruch konnten die Spiegelbilder entfliehen und schwirren nun durch den Raum. 

  • Christoph Schneider – Tumbler Alpha

    Ein angebliches Problem lösen und die Lösung praktisch umsetzen. Das ist der

    Grundgedanke von Chindogu. Um die Wäsche direkt nach dem Waschgang

    veräumen zu können, wurde der Tumbler Alpha entwickelt. Damit kann man die

    nasse Wäsche sogleich an der Kleiderstange trocken schwingen. Ein Chindogu

    soll nicht für den Verkauf hergestellt werden. Das Werbevideo für den Tumbler

    Alpha steht somit für das Versagen meines Chindogus. Die Werbung wirkt so

    absurd wie der Tumbler Alpha selbst. Ganz im Sinne von Chindogu konnte ich

    mir durch den Bau des Tumbler Alphas neue Fähigkeiten aneignen und alte

    erweitern.

  • Micaela Pitre Salgado – Schwebezustand

     «Meine Gedanken kreisen herum. Viele dieser Gedanken sind schwummrig, teilweise ziehen sie wie ein Zug an mir vorbei. Manchmal denke ich an viele Dinge auf einmal - aber ich weiss nicht, über was ich nachdenke. Meine eigenen Gedanken erscheinen abstrakt. Sie alle vereint versetzen mich in einen Schwebezustand.»

    Die Farben und Bilder stellen die besagten Gedanken dar. Sie greifen ineinander über, verschmelzen, spielen zusammen, harmonieren, bekämpfen sich, drängen sich in den Vordergrund; und bilden trotzdem Eins - genau wie die Gedanken im Schwebezustand. 

     

  • Jan Palomo, Seyon Nadarasa – Inside Job

    Einer der berüchtigsten Drogenbarone wird von Kleingaunern um 25kg erleichtert. Um diese wieder zu beschaffen, schickt Don Victor Buccieri seinen Sohn und seine Schläger auf die Jagd. Nach und nach macht er die einzelnen Täter ausfindig. Was er mit ihnen anstellt, seht ihr in unserem Kurzfilm „Insidejob“.

    Kurzfilm 12 min

  • Barbara Graf – Rumpel- Ein Selbstportrait

    ahnungslos. entspannt. empfindlich. fasziniert. feindselig. glücklich. kalt. 

    misstrauisch. neugierig. pessimistisch. ruhig. schläfrig. skeptisch. stur. 

    überrascht. überfordert. verärgert. verwirrt. verloren. wissbegierig. zornig. zweifelnd. zynisch. 

    Animation, 1900x1080 px

    Marcel Sudholz – Der Igelwurm

    Den Begriff “zwischen” habe ich als Nebenhandlung in meinem Film eingebaut. Meine Idee war, eine Abfolge zu drehen, in der sich zum sichtbaren Ereignis parallel dazu ein Zwischenfall abspielt, welcher den Ausgang der Geschichte beträchtlich beeinflusst.

    HD Film, Format 16:9, Dauer ca. 3min 40sek

    Léa Aeberhard – Kuntermix

     

    Der komplexe Organismus unseres Köpers vereinfacht dargestellt, für jedermann verständlich. Gegenstände aus unserem Alltag werden nach ihren Eigenschaften genutzt und durch menschliche Kraft betätigt. Die Installation ist in derselben Anordnung aufgebaut, wie im Körper selbst. Die Lust am Spielen und Entdecken. Ungewöhnliche knallige Farben. Kunterbunt gemixt. Die bekannten Elemente in unbekannter Zusammensetzung sollen den Betrachter aufmerksam machen, irritieren und reizen. Kindheitserinnerungen und Assoziationen werden wachgerufen. Farbe und Objekt verdeutlichen das Zusammenspiel.

     

    Installation, Kombination diverser Alltagsgegenständen

    Nando Fuhrer – Essenz Pop

     

    „Essenz Pop“ bezeichnet einen Versuch, ein Extrakt aus Populärkultur zu gewinnen. Das Wort „Pop“ verhält sich ambivalent zur Gesellschaft. Zum einen blieb das Wort seit dem Aufkommen im späten 19.Jhd. immer gleich, zum anderen findet jedoch ein reger Wechsel in den einzelnen Medien (Sport, Massenmedien, Popmusik etc.) statt. Die Essenz kann also nur eine Momentaufnahme sein. Da der Pop erst durch Wiederholungen und Reproduktionen auflebt und zum Namen kommt, hat man das Format GIF für die Wiedergabe des herausgefilterten Extrakts verwendet. Kaugummi. Konsole. Zigarette. Alle boomen, sind knallig, sind cool, sind Pop.

     

    Animation, 3x GIF

     

     

  • Sarah Räz – Ds Zündhölzli

     

    Der eindrückliche und stark politische Kettenreaktions-Text von Mani Matter, «I han es Zündhölzli azündt», wird hier mit Hilfe von Collagen visualisiert. Text und Film zeigen ein Worst-Case-Szenario, bewusst überzeichnet, aber – wenn wir ehrlich sind – dabei doch erschreckend nah an der Realität, wie ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt. Manchmal braucht es wenig und aus einer Mücke wird ein Elefant, aus einer Unachtsamkeit eine Katastrophe.

     

    Film, Stop Motion, 1:30min

     

  • Céine-Niara Sakho – P.O.3

     

    P.O.3 zeigt starke Frauen, die für den modernen Feminismus stehen. Mit dem Bewusstsein der afrikanischen und afro-amerikanischen Vergangenheit verkörpert die Hip-Hop Kultur den Kampf gegen Rassismus und viele weibliche Künstlerinnen stehen für die Rechte der Frauen ein. Die meisten afro-amerikanischen Girlgroups bestehen aus drei Mitgliedern. Auf diese Gegebenheit habe ich in meinem Tanzvideo reagiert.

  • Jan Kellenberger – HAPPY- WE ARE FROM BERN

    Das einfache Konzept, fröhlich durch die Stadt zu tanzen, verbindet Menschen und öffnet den Spielraum für Individualität. Das Verbindende dabei ist die Identifizierung mit der Stadt Bern und das Motto „Happy“.

    Musikvideo nach PHARELL WILLIAMS

  • Minh Pham – Patchwork Boxing

    Ein Leinentuch wird an einem Boxsack umwickelt und mit in Acrylfarbe eingetauchten Boxhandschuhen boxend bemalt, bis alls schwarz ist. Zwei unterschiedlichen Interessen werden in einem Werk kombiniert: Malen und Boxen. Die sich wiederholenden und rhythmischen Schläge lassen einen an das Wort „Patch“ erinnern. 

    Acrylfarbe auf Leintuch & Video, 80cm x 100cm

  • Wey-Ki Ly – i patch

     

    Jedes Video ist aus zig Einzelbildern und Sequenzen zusammengesetzt. Um diese Zusammensetzung bewusst zu machen, wurde mit Hilfe von Splitscreen ein Bilderpatchwork kreiert.

  • Dario Friberg – Sekundär

    Wir, du, ich, sie, er, es, der, die, das, dieses und jenes können Helden sein.Ich bin aber ein richtiger Held. Ich bin mir sicher, dass ich ein Held bin. Helden sind Helden, weil sie Helden sind. Ich kann vieles und noch mehr, denn Helden, können, sollen, wollen und dürfen. Mein Vorbild ist Franz Reichelt, welcher bei einem Flugversuch im Jahre 1912 ums Leben kam. Er fertigte einen Fallschirm an mit dem er eine Antwort auf die menschliche Sehnsucht des Fliegens finden wollte. Leider hatte Franz kein Glück und starb. In sechs Zeitskizzen versuchte ich den Grundkräften der Physik auf den Grund zu gehen. 

    Aktion, Film, 4:3

     

  • Sean Völlmin – Billy

    Ein dokumentarischer Film, der sich mit dem Versuch «Heldssein» kritisch auseinandersetzt und ebenso kritisch auf die sich selbstinszinierenden und meist scheiternden «Helden» unserer Gesellschaft assoziieren lässt.

     

    digitaler Film, Olympur E-P2, 1020p (1920 x 1080)

  • Yves Haltner – Adam & Eva

    Die Kurzfilme zeigen fünf der bekanntesten Geschichten des Alten und Neuen Testaments. Der Inhalt der Kurzfilmserie soll keine religiöse, sondern humorvolle Botschaft übermitteln. Durch das Verwenden von alltäglichen Materialien, Objekten und Orten entsteht ein billiges Setting. 

  • Manuela Leuenberger – Paté de Coq

     

    «Billig» findet seinen Ausdruck in der skizzierten, minimalistischen Umsetzung des Films und den männlichen Küken, dem Abfallprodukt der Eierindustrie. Mit Humor wird das moralisch schwere Thema aufgelockert.

    Animationsfilm, 4:28 Minuten, Papier und Fineliner

  • Bianca Rothenbühler – I`m a Hollywood Star

     

    In diesem Film verwirkliche ich einen Kindertraum: ich ein Hollywood-Star. Der Glamour von Hollywood in billiger Collage-Technik. Die naive Umsetzung macht aus Glamour jedoch lächerlichen Glitzerkram und komische Tanzerei.

     

    Stopmotion Video / Papier und Fotos, ca. 1min 30sec


     

  • Milan Gottardi – Am I

    Die Geschichte «Am I»zeigt, dass alles, was zwischen Bild, Ton und Begegnung passiert, dem Fortgang des Lebens etwas Gehaltvolles gibt.

     

    Milena Losinger – vis-à-vis

    Manchmal kommt alles zusammen. Du siehst dich selber und du fragst: «Bin ich das? Oder nur eine Wunschvorstellung von mir?» Du findest nur dort Ruhe, wo dich niemand kennt, gehst weg und lässt den Tränen freien Lauf. Kennst du das?

     

     

     

  • Mario Hari – Randweg

     

    Kurz vor Bern. Die Ampel steht auf Rot. Der Zug hält nur wenige Meter neben den Wohnhäusern am Randweg an. Täglich erhalten hunderte Reisende Einblick in Wohnzimmer, Küche und Balkon. Dieser Kurzdokumentarfilm zeigt die Sicht aus der anderen Perspektive. Die Bewohner sprechen über das Leben an der Bahnlinie.

  • Salome Gilgen – Mauerwerk

     

    Fortwährend werden wir mit unserem Gegenüber konfrontiert. Wir erken­nen uns darin, setzen uns damit auseinander, lassen uns davon verwirren, lernen daraus, stossen uns daran, wachsen darin. Ein Leben lang. Vis à vis als unbeständiger Organismus, als Konfrontation.
    Dies ist eine Geschichte. Erzählt aus Bruchstücken von erlebten Ereignissen und gefühlten Emotionen. Eine Geschichte, die vom hin und wieder anwesenden, kleinen Wahnsinn handelt und dem überfordernden Alltag. Von Köpfen, die kollabieren und der Frage, wo mein Verstand geblieben ist.

  • Michael Lanz – vis-à-vis

     

    Die Ideenfindung unter Schulfreunden wird auf abrupte Art und Weise von einer Lawine beendet, in bester South Park-Manier.  

     

  • Julien Hirt – static flow

    Der Zuschauer befindet sich im Gebäude gefangen. Er entdeckt das Schulhaus unter seltsamen Blickwinkeln. Durch sakrale Gesänge und immer schneller vorüberziehenden Bildern bekommt er ein Gefühl von Unterdrückung.

    Video-Montage, 1:14min 

  • Pascal Hächler – the floor

    Video 

  • Michael Nyfenegger – GIPP (Trailer)

    Trailer zum Videogame GIPP- Maurer gegen Coiffeur

  • Marcel Sudholz – Plötzlich

    Video

  • Till Seeholzer – Nimmersatt

    Aus der Ableitung von dem klassischen Spiel Snake ist eine Schlange in Form von Papiersäcken entstanden. Foto für Foto bewegt sich die Papiersackschlange auf dem Spielfeld und verschlingt verschiedenste Nahrungsmittel bis zum bitteren Ende. Unterlegt ist der Film fast ausschliesslich mit Geräuschen von einem Papiersack.Der Film kann mehrfach gedeutet werden, doch im Vordergrund steht der Witz.

     

    Film, Stop-Motion, 7 Bilder pro Sekunde, 16:9

  • Olivier Lehmann – Fremdbestimmt

    Die Tasche ist in der Bildmitte, von innen beleuchtet. Obwohl sie im Zentrum steht, nimmt sie eine Nebenrolle ein. Sie ist Leinwand für Wind und Wasser. Obwohl der Ursprung dieser fremden Kräfte unbekannt ist, gestalten und formen sie die Tragetasche.

    Film, Papiertragtasche, Wasser, Papier, Acylfarbe