Fotografie

    Sebastian Schneeberger – Nach Links.

    Alle schauen nach Links. Ausser er dort unten, er schaut in die Weite. Was da wohl vor sich geht? Das Bild im grossen Lichtkasten lässt uns in die Fenster blicken und zu Geschichten und Eigeninterpretationen einladen.

    Nadine Fankhauser – Familienporträt

    Unser Wissen über die Familie bildet sich über Jahre, sie immer wieder aufs Neue kennenzulernen ist ein Privileg. Das Verbinden ihrer im Gesicht befindenden Muttermale half mir, von meinen Verwandten ein abstraktes Bild zu zeichnen, sie in einem anderen Kontext kennenzulernen. In der jeweiligen Lieblingsfarbe der Verwandten habe ich die Formen übereinandergelegt. Entstanden ist ein abstraktes Familienporträt.

    Björn Poffet – movie stills

    Ausgegangen von dem was einst zugewandt hiess, machte ich mich auf die Suche nach Personen, die ich bewundere. Im Zuge dieses Projektes entstand so movie stills. Mein Projekt besteht aus sieben Fotos mit Film-Standbild-Charakter. Die Bilder und Geschichten sind so gestaltet, dass sie es dem Betrachter möglich machen, sich eine Geschichte zum jeweiligen Foto zu bilden.

    Salome Hug – USSCHNITT

    Ausgehend von alten Kinderfotos von meinen zwei Schwestern und mir gestalte ich seltsame Collagen, welche nicht mehr an süsse und niedliche Kinder erinnern. Die Sammlung meiner Collagen präsentiere ich in einer Broschüre. Drei Motive aus dieser Sammlung realisiere ich auf einem deutlich grösseren Format.

    Fabio Grimaldi – Mia Familia

    «La Familia» ist grammatikalisch nicht ganz korrekt, doch umgangssprachlich ein Synonym für die Mafia. Düstere Eindrücke, gemeinsame Mahlzeiten und Zigaretten bilden die klassische Stimmung einer verdeckten Organisation. Der Don, welcher gerade die Katze streichelt und die temperamentvolle Mamma dürfen natürlich nicht fehlen, um die Mafia-Szenerie abzurunden. 

    Auch wenn meine Fotografien so wirken könnten, handeln sie eigentlich nur von meiner aufrichtigen Familie in ihrem gewöhnlichen Alltag.

    Aline Bärtschi – verflochten

    Floralien und Mode sind auf den ersten Blick sehr gegensätzlich. Bei genauerem Betrachten finde ich jedoch viele Verbindungen. Florale Muster und pflanzliche Oberflächen werden im Modedesign oft gestalterisch aufgenommen und umgesetzt. Für das Projekt „verwandt“ verflechte ich die Natur auf eigene Art floristisch mit Kleidungsstücken. Damit werden bestimmte Körperteile hervorgehoben und erhalten eine differenzierte Wirkung.

    Veronique Wyssen – Abendspaziergang an einem Sonntag oder die Unsichtbarkeit von Fensterglas

    Fasziniert hat mich die dünne Glasschicht, die mich trennt von den Wohnungen und Leben fremder Menschen. Das dünne Fensterglas gibt uns Sicherheit von der Aussenwelt. In den Räumen unserer Wohnungen bewegen wir uns frei und nennen es unser Privates. Dass man von aussen Einblick in die Privatsphäre erhaschen könnte, ist uns nicht immer bewusst. Genau das hat mich zu meiner Fotoserie bewogen, in der jeweils ein kleiner Ausschnitt fremder Wohnungen zu sehen ist. Um die Fantasie anzuregen, habe ich mich entschieden, Ausschnitte einzufangen, die nicht zuviel verraten. Der Betrachter soll sich seine eigene Geschichte über die Bewohner ausdenken.

    Vanessa Grütter – Sewer pipe

    Per Zufall entdeckte ich auf einem Ausritt durch den Wald diesen Ort: Eine Art Brücke, die den durchfliessenden Bach durch ein Betonrohr von der einen auf die andere Seite leitet. Ich habe den seltsamen Ort mehrmals aufgesucht und in verschiedenen Lichtstimmungen und mit zusätzlichem Licht fotografiert. Ausgewählt habe ich eine Fotografie, welche in der Dämmerung aufgenommen wurde und das Mystische des Ortes betont.

  • Celine Stettler – In der Klemme

    Neulich hatte ich das dritte Date mit Marry und es sah wirklich vielversprechend aus. Nach dem Dinner fragte sie mich, ob ich kurz auf einen Kaffee zu ihr kommen mag. Ich bejahte begeistert, sie sah heute besonders hübsch aus in ihrem roten Kleid. Nach etwas Smalltalk auf ihrer Couch, folgte bald der erste Kuss. Ich nahm all meinen Mut zusammen und ertastete mich schüchtern, ihrem Bein entlang, unter ihren Rock.

    Deborah Luder – Mermish

    Jeden Tag kommen wir in Berührung mit Wasser, selten nehmen wir die vielen Facetten des Elementes bewusst wahr. Was passiert, wenn wir den Moment, in dem es uns völlig umgibt, festhalten und mit einem Augenblick kurz vor- oder nachher kombinieren? Es entstehen Bilder, welche nicht mehr alltäglich, sondern eher mystisch wirken. «Mermish» ist die von J.K. Rowling erfundene Sprache für Meermenschen, eben diese Kreaturen, für die Wasser noch alltäglicher ist als für uns.

    Issa Bahoz – Architekturfotografie

    Ich habe mich durch meine Recherchearbeit für das Thema Fotografie mit symmetrischen Elementen in der Architektur entschieden. Ich konzentrierte mich auf Kriterien wie Symmetrie und Perspektiven. So bin ich immer wieder auf Abbildungen mit beinahe realen Spiegelungen gestossen. Die Architekturfotos sind durch ihre strengen und scharfkantigen Formen sehr ansprechend und verblüffend schön. Für meine Schlussarbeit habe ich mich für 2 Fotoreihen mit Motiven von Bern und europäischen Städten entschieden. Bei der Recherchenarbeit konzentrierte ich mich auf Orte wie Zwischenhöfe oder andere öffentliche Plätze.

    Jessica Pacheco Pereira – menina

    Viele kennen das Gefühl, zwischen zwei verschiedenen Kulturen aufzuwachsen. Zwischen zwei Ländern, welche oft tausende Kilometer trennen. Beide Länder nennen wir Heimat, doch trotzdem können wir nur in einem dieser Länder ein richtiges Leben aufbauen. Es ist das Leben zwischendrin. Man nennt uns Mischlinge. Auch ich kenne dieses Leben. Als halbe Portugiesin und halbe Schweizerin lebe ich zwischen beiden Kulturen. Da dieser Begriff ein Teil meines Lebens ist, machte ich mich zu meinem Projekt. Mit meinem Selbst-Portrait stelle ich «Zwischen» dar.

    Daniela Kieliger – filtered

    Etwas zwischen die Linse und das Objekt halten. Das ist meine I dee zum Thema

    zwischen. Durch die vielen unterschiedlichen Objekte, bekommt j edes Bild einen

    einzigartigen Effekt. So entsteht eine Sammlung vieler verschiedener Bilder mit

    unterschiedlicher Wirkung.

    Miranda Lussmann – Hairstyles

     

    Back to the roots zurück zu meinem erlernten Beruf als Coiffeuse, habe ich mich dem Thema Haare gewidmet. Jedoch für einmal nicht den Kopfhaaren, sondern anderen behaartenStellen am menschlichen Körper. Den Bart als momentanes It-Accessoire der Männer. Zusätzlich Achsel- und Intimbehaarung, um einen Kontrast gegen den heutigen Ganzkörper-Rasierwahn zu setzen.

     

    Fotoarbeit, Fotopapier 6mal 43x60.5cm

    Lara Ziörjen – Pop Shooting

     

    Die Serie an Pop Shootings wurde mit Sandra Hauswirth an einer Kirchenwand nähe Betlehem aufgenommen. Wichtig für dieses Projekt war die Kleidung, sowie die bunt bearbeiteten Hintergründe, die klaren Bildschnitte und die Ausstrahlung des Models. Anbei hat es ein Magazin, mit allen restlichen Serien.

     

    Fotografie 90x60cm

    Gloria Regotz – RHOMBUS

     

    Meine Kollektion RHOMBUS erzählt von der Stärke und vom Selbstbewusstsein einer Frau. Location, Models und Asseccoires unter­stützen meine Aussage. Die Fotoserie ist so gewählt, dass eine Geschichte entsteht. Eine Geschichte einer starken, selbstbewussten Frau, die hochblickt, hoch zu ihrem Ziel und ihren Träumen. Glänzende, glatte Stoffe mit eckigen Details und der ständigen Begleitung der Form des Rhombus unterstützen dieses Statement.

     

    DESIGNER Gloria Viktoria Regotz / MODELS Andrina & Mirjam / BACKSTAGE Alexa Regotz

    Thomas Gerber – POP Fotografie

     

    Die Fotoserie zeigt meine Auseinandersetzung mit dem Selbstporträt. Es entstand ein kreatives Spiel mit Körper, Umgebung und  Farben.

     

    Assemblage, verschiedene Formate

    Darja Reusser – Peccadillo

     

    Inspiriert durch eine Reise nach Ghana entstand die Kollektion Peccadillo; ein Aufeinandertreffen von zwei Kulturen mit westlichem Minimalismus und den intensiven Farben Afrikas. Durch die Kombination der farbenfrohen, afrikanischen Stoffen mit den westlichen minimalistischen Schnitten entstand ein kultureller Austausch der Mode. Die Kollektion verkörpert die Verbindung afrikanischer Folklore und westlicher Moderne.

     

    Mode, Fotografie 

    Cristina Jäggi – Pop Goes New Age

     

    Nach meiner Recherche zur Zeitepoche des Pop Art haben sich drei Hauptthemen rauskristallisiert: Emanzipation, Drogen und sexuelle Befreiung. Diese drei Themen waren prägend fu?r das Zeitalter der Pop Art und fu?r die Entwicklung der nachfolgenden 70er Jahre. Ich habe die drei Themen in den dazu passenden Pop Art-Farben umgesetzt. Um die Aussage zu verstärken, habe ich einzelne prägende und aussagestarke Objekte gewählt und im Bild eingebaut. Beispielsweise O.B.‘s, Ordner und Spritzen. Bei längerem Betrachten der Bilder kann man viele Objekte entdecken, die in direktem Zusammenhang mit dem Thema stehen.

     

    Fotografien F4 (895mm x 1280mm) in Leuchtkästen

    Till Vendel Horvath – MILD AS MAY

     

    In Anlehnung an den damaligen Marlboroslogan «Mild as May», sind diese Fotografien entstanden.

    Sie sind eine Mischung zwischen der modernen Portraitfotografie und der, aus den 60er & 70er Jahren. Da damals das Rauchen als populär galt, wählte ich die Zigarette als Hauptelement in diesen Fotografien. Sie wurden alle in einem Fotostudio aufgenommen und nur mit einer Lichtquelle belichtet.

     

    Schwarz-Weiss Fotografie, 3er Serie, 2.40x2.10m

    Emilie Kobel – Anice, Max und die anderen

     

    Die Fantasie ist so stark, dass sie anhand eines Textes, ein Bild machen kann. Doch stimmen die Bilder in unseren Köpfen mit dem überein was wirklich ist? Steckbriefe und die darauf folgenden Bilder zeigen, dass nicht alles was wir lesen so aussehen muss, wie wir es uns vorgestellt haben.

    Jill Grütter – Wenn es sich trifft

     

    Ob vom Zufall erschaffene Konstellationen ausdrucksstarker Objekte oder doch wohlüberlegte Platzierung banaler Gegenstände bleibt Nebensache. Spontane Eingriffe in diverse Fundobjekte aus der Brockenstube. Statt mit festgelegtem Zweck signiert, bleiben die Gegenstände bewusst undefiniert.

  • Melanie Stalder – Schnittwinkel

     

    Patchwork – ein Begriff der uns täglich begegnet. Das W ohnzimmer symbolisiert

    das Zusammensein und Aufeinandertreffen verschiedener Tätigkeiten. Die Grundidee

    des Projekts ist ein Panoramabild aus vielen einzelnen Bil dern zu erstellen.

    Durch die unbewusst gewählten Bildausschnitte entsteht ein Patc hwork. Durch

    die unterschiedlichen Schärfentiefen und Farben entstehen Farbkontraste und die

    Versatzstücke werden dadurch unterstrichen. Die Grösse vermittel t das Gefühl,

    sich vor diesem Raum zu befinden.

    Michelle Gehri – the overcoming way of being a hero

     

    Die wahren Helden in unserem Alltag sind diejenigen, die ihre eigenen Grenzen überwinden und dadurch uns allen ein Vorbild sein können. Paraplegikersportler sind für mich solche Vorbilder, da sie sich trotz ihres Handicaps nicht entmutigen lassen und für ihre Ziele kämpfen.

    Meine Arbeit besteht aus einer Fotoreportage und einem Interview, welches in der Broschüre typografisch eingearbeitet wurde.

     

    Fotoreportage: Plakate (A2), Broschüre mit Interviews

    Anna Deborah Gerber – In einer anderen Welt

    Während dem Arbeitsprozess wird klar, dass dem Heldentum vor allem Ambivalenz anlastet. Diesen Gedanken weiter zu verfolgen ergibt die Erkenntnis, dass es den Helden nicht gibt - für uns also eine „grosse Unbekannte“ bleibt. Es galt, eine „unbekannte Welt“ einzufangen. Die Serie zeigt das fotografische Portrait einer Person in ihrer realen Umgebung. Das Authentische dieses Mannes aus dem Berner Oberland und die Intimität der Fotos stehen im Kontrast zur „grossen Unbekannten“ und verleihen Spannung.


    4 Fotografien, schwarzweiss A1

    Key Jegerlehner – Maskerade

    Fast jeder Held trägt eine Maske, die ihm Anonymität verschafft. Durch Modellierung von Licht und Schatten habe ich den Effekt einer Maske erzielt, der ich mit schwarzer Farbe engegenwirkte oder sie stärker betonte. Wo endet der Schatten, wo genau beginnt die Farbe?
     

    Schwarzweiss-Fotografie, 9 Bilder 280 x 320 mm, 1 Poster A0

     

     

    Joscha Kunz – Licht und Dunkelheit

    Der Bildband zeigt alltägliche Orte und Motive aus der Umgebung des Fotografen. Orte und Motive, die bei Tag unauffällig und unscheinbar sind und übersehen werden. Eine Strasse im Wald, ein Wasserkanal, der Hintereingang eines Restaurants oder ein Abstellplatz.

    Was auf den ersten Blick uninteressant, nicht erwähnenswert erscheint, bekommt durch Einflüsse von Licht und Dunkelheit eine neue, interessant-ungewohnte und erzählerische Erscheinung.

    Marc Messerli – insight

    Die Abwesenheit jeder Attivität bietet die Möglichkeit, sich allein auf Licht, Atmosphäre und architektonische Struktur der jeweiligen Situation zu konzentrieren. Mit dem Fokus, durch Graustufen eine abstrahierende Bildästhetik mit Kontrast und Helligkeitsnuancen zu kreieren, entsteht eine minimalisierte Einsicht auf eine leere Bühne.

    Michael Mohr – Tankstelle

    Tankstellen begegnen uns überall, wobei jeder Ölkonzern sein eigenes Baukonzept hat. Die Tankstellen sozusagen als Massenware – Die Fotos machen das Gegenteil sichtbar. Die gewählten Ausschnitte lassen etwas Individuelles entstehen und die Tankstelle als solches ist nicht mehr wahrnehmbar.
    Es ergeben sich spannende neue Objekte.
     

    Ivana Stojadinovic – Modelliermasse Körper

    Den Skandal über die Billig-Brustimplantate haben wir alle zur Kenntnis genommen. Frauen leben in der Gefahr an Krebs zu erkranken, um erzwungene Idealformen anzustreben. Die Individualität jedes einzelnen Leibes wird ignoriert, übergangen, nicht wahrgenommen.

    Anlass genug, die heutigen Schönheitsnormen zu sprengen, die Vorzüge des weiblichen Körpers zu nutzen. Dem Körper mit billigen Mitteln andere Formen zu verleihen, ihn als Moelliermasse zu gebrauchen.

    Sarah Wolfsberger – Einfluss

    Billige Werbeslogans sind allgegenwärtig und brennen sich in unser Gedächtnis ein, ohne dass wir es merken bzw. wollen. Werbung beeinflusst und manipuliert uns unbewusst. Wir werden regelrecht von ihr überflutet. Die Sprüche basieren auf dem Prinzip der Vereinfachung. Jeder versteht sie. Die Werbung muss ja auch Wirkung zeigen. Überträgt man die Slogans auf Menschen oder speziell auf eine Person, dann erhalten die Sprüche eine neue Bedeutung. Man sieht sie in einem anderen Kontext.
     

    Carol Lisa Wanner – genau hinsehen und warnehmen

    Die Bilder geben einen Einblick ins Wohnen.
    Bei der Betrachtung wird das «eigene Zuhause» in ein anderes Licht getaucht.
    Wir überlegen uns warum wir wohl dieses oder jenes Möbel, Bild oder Gegenstand in unsere Wohnheim gestellt haben.
    Wann ist Wohnen lebendig?

    Anne Sophie Marguet – Wald- und Traumgestalten

     

    Vom letzten Blick am Abend bis zum ersten am Morgen bleibt der Wald mein vis-à-vis. Das Fenster, vor dem mein Bett steht, lenkt die Sicht auf seine Bäume. Um mein nächtliches vis-à-vis besser kennen zu lernen, besuche ich es im Dunkeln, ausgerüstet mit Scheinwerfer und Kamera. 

     

    Marc Lauber – Allein

    Vis-à-vis findet in einem Raum mit einem Protagonisten statt, dessen Persönlichkeit von der Umgebung beschrieben wird. Sowohl der festgehaltene Augenblick wie der Ausschnitt beeinflussen die Realität und lassen Empfindungen erahnen. Das Bestreben realistische Bilder zu schaffen, führte zum Arbeiten ohne Inszenierung und künstlicher Beleuchtung. Den Modellen wurde zur Entfaltung Freiraum geboten, um entspannt auf die Räumlichkeiten zu reagieren.

     

    Nadine Geissbühler – Familienportraits

    Eine Familie, die sich trifft und sich ein schönes Erinnerungsbild wünscht. Bilder, die an alte Familienfotografien erinnern: In der Mitte sitzt das Elternehepaar. Alle Kinder und Verwandten versammeln sich drumherum. Bilder, die an alte Familiengemälde erinnern: Haltung und Blickrichtung ergeben mehr als ein alltägliches Familienportrait. 

     

    Sandra Schmid – Succubus

    Verharrend in leicht abweichender Symmetrie, zu blicklosen Wesen erstarrt.

     

    Véronique Wyssen – reflections

    Fotoserie

    Bahoz Issa – GIBB

    Ich habe mich auf den Innenbereich konzentriert. Während dem ich mich im Haus herumschaute, liess ich die Architektur auf mich wirken. Mir fielen die strengen, immer wieder auftauchende Aufteilungen auf. Sei es im Grundriss, Treppenhaus, an der Fassade, auf der Terrasse. Ich suchte nach neuen Betrachtungswinkel und neuen und Sichtweisen.

    5 Fotografien 

    Lucie Fauser – Das Pförtnerhaus

    Fotoserie

    Rino Schälfli – Bowns and Edges

     

    Kanten und Ecken, gross und rauh, alt und doch modern, so die Gewerblich-

    Industrielle Berufsschule Bern. Was wenn man dieses radikal eckige Gebäude,

    mit Lichtbögen und Formen in eine andere Sichtweise stellt?

     

     

    Fotografie, Langzeitbelichtung / Nikon D800E, Drohne, Taschenlampe, Squeasy

    Masse Bild - 120cm x 300cm

     

    Gianna Erb & Céline Stettler – Schabernack

    Stille,

    schallende Schritte,

    schnattern, schwatzen, schwafeln,

    spielen, sausen, schaukeln, schleichen,

    scherzen, schmunzeln, strahlen,

    springende Schatten,

    Schluss.

    Marcella Boschung – lucid fantasy

    Wenn man den Begriff „Aktsaal“ hört, beginnen die Gedanken sofort zu kreisen.

    Man stellt sich vor, wie Leute ungekleidet posieren und somit ihre persönlichste, verletzlichste Seite der Aussenwelt präsentieren um künstlerisch verewigt zu werden. Wer sind diese Menschen?

    Um diesen Gedankengang zu verbildlichen habe ich den Aktsaal in zwei Fotografien festgehalten. Die darauf gezeichneten weissen Linien deuten Körper an, die zeigen, wie die Fantasie einen förmlich leeren Raum füllen kann.

    Fotografie / Illustration, 2 x A3 (42 cm x 29.7 cm)

     

     

    Lara Zjörien – Neue Ansichten

    Die Papiertragtasche erfüllt in erster Linie zweckmässige Aufgaben. Einmal genauer unter die Lupe genommen, merkt man, dass die Tasche viel mehr ist. Sie bietet eine geeignete Fläche, um mehr aus ihr herauszuholen. So kam die Idee, in die Tasche Kreisel zu schneiden, welche stark an Bullaugen erinnern. Die Tasche einmal komplett in schwarze Farbe gefärbt, lässt sie schwer und mystisch erscheinen. Die dritte Veränderung war, die Tasche durch ein anderes Material zu befestigen. So ergeben sich ganz andere, neue Sichten auf die Papiertragtasche. 

    Fotografien / 14cm x 10cm

  • Till Horvath – Hoppla

    Der Papiersack ist im Fokus, die Person unscheinbar. Sie ist Jedermann. 

    Wut. Zeitstress. Foodwaste. Moralisches Dilemma. Eigenverschulden?